Vertikale Landwirtschaft: Die Zukunft der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion
Die vertikale Landwirtschaft (engl. Vertical Farming) gilt als eine der innovativsten Lösungen zur Bewältigung globaler Herausforderungen in der Landwirtschaft.
Angesichts des weltweiten Bevölkerungswachstums, der Urbanisierung und der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels gewinnt dieses Konzept immer mehr an Bedeutung. Dabei handelt es sich um ein System, bei dem Pflanzen in mehreren Schichten übereinander in kontrollierten Umgebungen angebaut werden – häufig in Gebäuden, Containern oder speziellen Türmen.
Grundprinzipien der vertikalen Landwirtschaft
Im Gegensatz zur traditionellen Landwirtschaft, die große Landflächen benötigt, nutzt die vertikale Landwirtschaft den vertikalen Raum optimal aus. Durch den Einsatz von Hydroponik, Aeroponik oder Aquaponik wachsen Pflanzen ohne Erde, lediglich in nährstoffreichen Lösungen oder durch Nebelbewässerung. Dabei wird jede Wachstumsbedingung – wie Licht, Temperatur, Feuchtigkeit und Nährstoffzufuhr – präzise gesteuert.
